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Blankglühlinien für Stäbe und Rohre

Blankgühlinien für Stäbe und Rohre

Zur Wärmebehandlung von Stabstahl und Rohren werden überwiegend Rollenherdofenanlagen eingesetzt. Die hohe Temperaturkonstanz und der geringe Energieverbrauch, dieser meist gasbeheizten Öfen, gewährleisten reproduzierbare Qualitäten und kurze Behandlungszeiten.

 

(Un)legierte C-Stahlrohre erfordern eine Wärmebehandlung im Temperatur-Bereich von 450°C bis 1050°C durch Spannungsfreiglühen, Rekristallisieren, Normalisieren, Weichglühen und Glühen auf kugeligem Zemenit (GKZ) in indirekt beheizten Rollenherd-Durchlaufofenanlagen.

 

Für das GKZ-Glühen von hochgekohlten Kugellagerstahlrohren muss der Behandlungsraum mindestens im Einlauf durch Vakuumschleusen vollkommen von der Umgebungsluft abgeschottet werden. Vakuumschleusen sind auch im Ein- und Auslauf von Rollenherd-Durchlauföfen zum blanken Lösungsglühen von hochlegierten, austenitischen Rohren erforderlich.

 

Für die Wärmebehandlung von Rohr- und Stabqualitäten aus CU-Legierungen ist das leicht oxidierbare Zink als Legierungsbestandteil kritisch. Sie erfordern für den Erhalt des erzielten Lösungszustandes eine schnelle Abkühlung, die durch den wahlweisen Einsatz von Wasserstoff in Hochkonvektions-Kühlkammer erzielt wird.